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Unsere Visionen
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| Familienbildung fördert
die Bildungsmotivation der Eltern |
| Gerade in unserer Zeit, in der die Bedeutung frühkindlicher
Bildung (wieder) entdeckt wird und das Bewusstsein dafür
in der Öffentlichkeit zunimmt, ist es notwendig, neue
bildungspolitische Akzente in der Familienbildung zu setzen.
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Denn hier zeigt sich die Chancen-Ungleichheit
im Bildungsansatz:
Bildung obliegt nicht nur den Institutionen, sondern gerade
auch der Bildungsmotivation der Eltern.
„Bildungsgehemmte“ Eltern werden es nicht vermögen, ihren
Kindern deren Wert zu vermitteln. |
Nur „lernende Eltern“ sind in der Lage, das Kind in
seinen Stärken und Kompetenzen wahr zu nehmen.
Diese zu entdecken, zu beobachten und dann gezielt zu
fördern und zu unterstützen wird zur wichtigsten Aufgabe
in der Familienbildung.
Für uns gilt: Eltern sind die Experten ihrer Kinder.....und
wir bauen ihnen eine Treppe, um ihnen den Zugang zur eigenen
Bildungsmotivation zu öffnen. |
| Das macht uns so besonders... |
| 1. Wir vernetzen Menschen aller Generationen......
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| Vorrangiges Ziel der Einrichtung ist die Verbesserung
der Lebensqualität der Menschen in der Samtgemeinde. Mitarbeiterinnen
in beiden Häusern stehen regelmäßig zu den Öffnungszeiten
für Gespräche zur Verfügung, beraten bei der Auswahl von
Angeboten und vermitteln zwischen „Suchenden“, die eine
Tagesmutter, eine Haushaltshilfe oder eine Hausaufgabenunterstützung
benötigen, und „Anbieterinnen“, deren Lebensqualität sich
durch ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis oft schon
erheblich erhöht. Auch ehrenamtliche Tätigkeiten werden
vermittelt. Diese Angebote erfolgen kostenfrei, beide
„Vertragsparteien“ bleiben weiterhin eigenverantwortlich
für die Ausgestaltung ihres „Arbeitsverhältnisses“. |
| Das Familienzentrum ist aber auch selbst als Arbeitgeberin
tätig: In der Verwaltung werden Berufs-Wiedereinsteigerinnen
und studentische und Berufs-Praktikantinnen integriert
und neben einer geringen Aufwandsentschädigung mit Qualifizierungsmaßnahmen
und Fortbildungsmöglichkeiten motiviert. Die Identifizierung
mit der Einrichtung ist sehr hoch, die Personalfluktuation
denkbar gering. |
| Im Organisationsbereich werden BSHG-Kräfte (Vergütung
erfolgt nach dem Bundessozialhilfegesetz) und Asylbewerberinnen
eingesetzt. Deren Integration erfolgt durch das gesamte
Team, vereinzelt wird Deutschunterricht erteilt. |
| Auch im Bereich der Honorarkräfte werden viele Berufseinsteigerinnen
qualifiziert und langsam an den Berufsalltag heran geführt.
Eine qualifizierte Ausbildung wird nur im Bereich der
„Premiumangebote im Bildungsbereich“ erwartet. |
| Den größten „Gewinn“ verzeichnen alle Nutzer und Nutzerinnen
aus dem persönichen Kontakt untereinander. Diese sozialen
Netze, in die unsere NutzerInnen ihre verschiedenen Kompetenzen
einbringen können, sind nicht in monetärer Währung aufzuwiegen.
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| ....und Bildungseinrichtungen
vor Ort |
| Zu den in der Samtgemeinde tätigen Bildungseinrichtungen
im Kinder- und Jugendbereich wurde in den vergangenen
Jahren ein enger Kontakt aufgebaut: Erzieherinnen aus
KitA- Einrichtungen sind gleichzeitig als Honorarkräfte
im Familienzentrum tätig und schulergänzende Angebote
wie z.B. eine Deutsch-Spiel-Lernstunde für Nicht-muttersprachliche
Grundschulkinder wurden in enger Absprache mit den dortigen
Lehrkräften eingerichtet. |
| Zukünftig wollen wir diesen Bereich verstärkt ausbauen,
um die kreativen Ressourcen und Potentiale dieser Bildungseinrichtungen
effektiver zu nutzen. |
| Dabei wird angestrebt: |
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Die Elternbildungsarbeit
für Schulen und Kitas durch zielgrupuppenadäquate
Vorträge, Seminare und Beratungsangebote zu verstärken,
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Fortbildungen
für Pädagoginnen anzubieten, |
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einen Arbeitskreis
„Konfliktlotsen-Ausbildung“ einzurichten und ggf.
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Aufbau einer Experten-Datei
für Schulen und KiTas |
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| 2. Wir sehen „Eltern als
Experten“, „Kinder als Forscher“ und uns „als Lernende“. |
Mit dieser inneren Haltung begegnen wir unseren Besucherinnen
und Besuchern. Eigenverantwortlichkeit findet sich auf
allen Ebenen des Miteinander wieder:
m Führungsstil, in den pädagogischen Konzepten, in den
regelmäßigen Fortbildungen des Teams aber auch im alltäglichen,
persönlichen Gespräch.
Wir nehmen unsere Kunden aller Altersgruppen ernst! Wir
erfragen Erwartungen, ermuntern zu wertschätzender Kritik
und passen unsere Angebote den Bedürfnissen unserer KundInnen
an. |
Elternbildung setzt im Familienzentrum mit niedrigschwelligen
Gesprächs- und Vortragsangeboten an, wird aber auch durch
spezielle Kommunikationstrainings für Eltern ergänzt.
Unsere Kursleiterinnen erhalten in diesem Bereich besondere
Fortbildungen. |
Wir ermuntern Eltern, ihre Wahrnehmung zu schärfen,
genau zu beobachten und Entscheidungen eigenständig zu
treffen.
In diesem Bereich stellen wir oft große Defizite und Verunsicherung
fest. Kinder brauchen Eltern, die sich kompetent fühlen
und sich etwas zutrauen.
Unter dem Motto „Eltern sind „lernende Beispiele für ihre
Kinder“ ermutigen wir sie, selber wieder zu lernen.....
sei es auf einer interessanten Exkursion im Kwährdenker-Club,
in einer Diskussion mit europäischen Experten zum Thema
„Vorschulerziehung“ oder einfach nur, sich neuen Menschen
im Gespräch zu öffnen. |
Diesen Teil unseres Konzeptes möchten wir in Zukunft
verstärkt ausbauen:
In einer umfangreichen Befragung wollen wir der Motivation
für die eigene Fortbildung der Eltern „auf die Spur kommen“
und unsere Angebote noch feiner auf die Bedürfnisse sowohl
der Eltern -aber auch der Bildungsträger vor Ort- ausrichten.
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| 3. Konflikte bieten Chancen,
um zu kreativen Lösungen zu kommen |
Streit gehört zum Leben, er kann kreative Prozesse in
Gang setzen oder Motivation im Keim ersticken.
Somit wird Konfliktfähigkeit zu einer Schlüsselkompetenz
in unserer Gesellschaft: In einer positiven Streitkultur
verwandeln sich Positionen in Interessen und Anliegen
und ermöglichen ein respektvolles Miteinander.
Auch hier sehen wir eine herausragende Aufgabe in der
Familienbildung:
Im Familienzentrum bestimmt „mediatives Denken“ das Miteinander
auf allen Ebenen: Grundsätzlich wird auf eine hohe Eigenverantwortlichkeit
der Konfliktbeteiligten Wert gelegt: Konflikte werden
zunächst direkt miteinander gelöst.
Regelmäßige Fortbildungen in diesem Bereich ermuntern
die MitarbeiterInnen dazu. |
War dieses nicht möglich, ist die Führungskraft gefordert:
Zahlreiche Konflikte entstehen erst durch unklare Aufgabenstellungen,
eine unzureichende Wertschätzung der MitarbeiterInnen
und ein Vakuum an Führungskompetenz.
Erst, wenn auch hier keine für alle Beteiligten zufriedenstellende
Lösung möglich ist, werden unparteiliche Dritte, MediatorInnen,
hinzu gezogen.
Mehrere Mitarbeiterinnen auf der Führungsebene haben selber
eine Ausbildung als Mediatorin (BM) absolviert, arbeiten
freiberuflich in diesem Bereich und können Kontakt zu
Mediationsstellen herstellen.
Wir wünschen uns, dass auch weitere Mitarbeiterinnen sich
in diesem Bereich fortbilden.
Konfliktkompetenz spielt aber auch in der pädagogischen
Arbeit eine große Rolle: In allen Kursen werden zu Beginn
Regeln erarbeitet, die den respektvollen Umgang mit einander
fördern und „unsere“ Werte und Normen vermitteln.
Kommt es zu Unstimmigkeiten zwischen Kursleitung und TeilnehmerInnen
werden diese in „mediativen Gesprächsrunden“ gelöst.
Besonders die Kinder lernen unter Einsatz „mediativer
Elemente“, Streit mit Worten zu schlichten, Gefühle anzusprechen
und gemeinsam an unkonventionellen Lösungen zu arbeiten.
In der Regel gelingt auch dieses den Kindern eigenverantwortlich.
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| Gezielt
fragen wir Kundenerwartungen und -zufriedenheit ab, um
hieraus resultierende Konflikte zu vermeiden. |
| Spezielle Kurse zum Thema „Streitkultur in der Familie“
vermitteln denjenigen, die sich und ihr Streitverhalten
hinterfragen wollen, tiefere Einblicke und fördern ein
offenes und kommunikatives Verhalten unter einander. |
| Letztendlich dient unsere Leitbildentwicklung einem
mediativen und demokratischem Prozess, der zu einer gemeinsamen
Verabschiedung von Normen und Werten führt. |
| 4. Wir denken und handeln
unternehmerisch |
Wir haben von Anfang an gelernt, mit bescheidenen finanziellen
Mitteln zu wirtschaften: Erst, wenn wir mit einem Angebot
einen „Überschuss“ erzielen konnten, war es uns möglich,
den sozialen Anteil unserer Arbeit zu verstärken.
Aber auch Sozialarbeit braucht Marketing! Nur, wer die
genauen Bedürfnisse seiner „Zielgruppe“ kennt, kann eine
Annahme sozialer Angebote erwarten und gesteckte Ziele
erreichen. |
| Kreativität, Flexibilität und das Erkennen von „Trends“
auf dem Bildungsmarkt bestimmen unser Handeln. Mit zielgruppenadäquatem
Marketing gelingt es uns, „Nischen“ im regionalen Bildungsmarkt
aufzuspüren, neue Konzepte und entsprechende „Bildungs-Produkte“
zu entwickeln. So entstand unter anderem die Idee unseres
„Kwährdenker-Clubs“, in dem ‚neugierige und wißbegierige’
Eltern und Kindern mit ganzheitlichem Ansatz das Lernen
lernen. |
| Mit jeder neuen Einkommensquelle wächst unser Potential,
Vernetzung zu initiieren und neue Menschen ins Team zu
integrieren. Das „Humankapital“ unserer Einrichtung ist
die Basis, auf derer wir nachhaltig mit menschlichen und
finanziellen Ressourcen „wirtschaften“: Unsere Einnahmen
entwickeln sich kontinuierlich nach oben, die Fluktuation
der Mitarbeiterinnen ist gering, der hohe Anteil der ehrenamtlich
geleisteten Arbeit wird mit „Netzwerkvorteilen“ und „Lerngelegenheiten“
„entlohnt“. In regelmäßigen Zielvereinbarungsgesprächen
werden Fortbildungspläne und persönliche Lernziele vereinbart. |
| Mit der Einführung eines professionellen Qualitätsmanagementes
wollen wir als bislang ehrenamtlich arbeitende Einrichtung
diesen unternehmerischen Aspekt unterstreichen. Das Ziel
heißt nicht“ Papier erzeugen“, sondern die Beschreibung
unserer Arbeitsabläufe und -prozesse in einem Handbuch
zu dokumentieren, um sie transparenter und reibungsloser
werden zu lassen. |